Vase Gros scarabées

Werkeliste

Entwurf: René Lalique
Entstehungszeit: Entwurf 1923, nach einer Zeichnung von Suzanne Lalique-Haviland
Material: glas, formgeblasen
Eigentümer: Lalique-Museum, erworben mit Unterstützung des Fonds régional d’acquisition pour les Musées (Staat/Conseil régional d’Alsace) und des Conseil général du Bas-Rhin

Dieses Werk ist das Ergebnis einer Kooperation von René Lalique und seiner Tochter Suzanne. Lalique schätzte ihre innovativen Ideen und ihr Talent und arbeitete häufig mit ihr zusammen. Hier schmücken große Skarabäen den Bauch der Vase. Durch die Überlagerung der Beine und die Anordnung der Insekten in verschiedenen Richtungen entsteht der Eindruck eines regelrechten Gewimmels. Das Thema des Käfers findet man bereits in Schmuckstücken, Zeichnungen oder auch Parfümflakons von René Lalique. Suzanne entschied sich hier für eine stilisierte Darstellung. Das wird insbesondere in den Panzern der Skarabäen deutlich, bei denen sie die Prinzipien des Art déco aufnimmt. Sie legt allerdings weiterhin sehr viel Wert auf das Detail, wie man in der Darstellung der Beine sehen kann.

Die Vase besteht auch in anderen Farben, wie Blau und Grün. Vielleicht können wir in diesen Farbtönen Verweise auf den in der Sonne die Farbe verändernden, schillernden Panzer des Käfers sehen.

Interessant zu wissen: Das gemeinsame Interesse von Vater und Tochter für diese Käfer ist deutlich. Wir wissen, dass Suzanne Lalique diese Insekten intensiv studiert hat. Skarabäen findet man insbesondere auf einer Reihe von Gouachen von Suzanne aus den Jahren 1911-1912, deren Motive für die Darstellung auf Textilien bestimmt waren.

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