Vase Atossa

Werkeliste

Entwurf: Marie-Claude Lalique
Entstehungszeit: 1972
Material: Kristall, formgeblasen, Injektion
Eigentümer: Lalique-Museum, Geschenk der Société Lalique SA

Die Zusammenarbeit von Vater und Tochter wiederholt sich in den verschiedenen Generationen der Familie Lalique. Ebenso wie Suzanne mit René, arbeitete Marie-Claude mit ihrem Vater Marc, dem Sohn des berühmten Glaskünstlers, zusammen. Sie war von der Familientradition geprägt und machte es sich zur Aufgabe, das Werk ihres Großvaters und ihres Vaters fortzusetzen. Wie diese schöpfte sie ihre Inspiration aus der Natur. Den Einfluss Renés findet man auch in ihrer Vorliebe für die Farbe. So kombinierte sie regelmäßig farbiges mit klarem Kristall. Ein Beispiel hierfür ist diese Vase mit ihrem malvenfarbenen Blumenmotiv, das auf dem farblosen Bauch angebracht ist. Manchmal spielte Suzanne bestimmte Kreationen in verschiedenen Farbkombinationen durch, so auch bei dieser Vase, die ebenfalls mit einem bernsteinfarbenen Blumenmotiv existiert. Das Objekt, das den Geschmack ihrer Kunden traf, wurde ebenfalls als Lampenfuß auf den Markt gebracht.

Interessant zu wissen:  Die Zaunwicke, die auch als Atossa sepium bezeichnet wird, ist eine Kletterpflanze mit violetten Blüten. Allerdings ähnelt deren Form nicht den auf der Vase Atossa dargestellten Blüten, die eher an Stockrosen erinnern.

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