Nachleuchte "Zwei Pfauen"

Werkeliste

Nachleuchte "Deux paons" (zwei Pfauen)

René Lalique
Entstehungszeit: Entwurf 1920
Materialien: Formgeblasenes Glas, Aufsatz Pressglas, Bakelit
Eigentümer: Shai Bandmann et Ronald Ooi

„Den Japanern war es gelungen, alle Bestandteile der belebten Natur zu sehen, [...] sie hatten nicht nur den Flug der Vögel eingefangen, sondern auch den der geflügelten Insekten und sogar, dicht am Boden, unter einem Grashalm, die Bewegungen der winzigsten Wesen, der kleinsten sichtbaren Fragmente des enormen Ganzen. Das macht diese von den Japanern in die Darstellung der Tierwelt eingebrachte lebendige Poesie zu einer Neuheit ohne Gleichen. [...] Herrn René Lalique muss man dazu gratulieren, dass er diese Lehre verstanden hat“, so der Kunstkritiker Gustave Geffroy.

Unter den Vögeln, die der zum Glaskünstler gewordene Goldschmied gerne darstellt, nimmt der Pfau einen herausragenden Platz ein. Der Pfau, der in der buddhistischen und schintoistischen Mythologie präsent und ein zentrales Tiermotiv des Jugendstils ist, bezaubert den Künstler durch seine majestätische Haltung und die grafische Ausdruckskraft seiner Federn. Lalique verziert damit Schmuckstücke, Dosen und andere dekorative Objekte. Auf der Tiara dieser Nachtleuchte mit den beiden, einander zugewandten Pfauen beeindrucken die Details der

Interessant zu wissen: Das Ausgesuchte Bild für das Plakat der Wechselausstellung, Zurück zu den Quellen - Wenn Lalique Inspiration aus der Welt schöpft, ist eine Abbildung der Zwei Pfauen Nachtleuchte.

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