{"id":3471,"date":"2023-12-02T16:02:49","date_gmt":"2023-12-02T15:02:49","guid":{"rendered":"https:\/\/musee-lalique.adipso.fr\/rene-lalique\/"},"modified":"2023-12-15T00:23:18","modified_gmt":"2023-12-14T23:23:18","slug":"rene-lalique","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.musee-lalique.com\/de\/rund-ums-museum\/lalique-mehr-als-eine-marke\/rene-lalique\/","title":{"rendered":"Ren\u00e9 Lalique"},"content":{"rendered":"<p>Der 1860 in A&yuml; in der Champagne geborene Ren&eacute; Lalique wurde sowohl auf dem Gebiet der Schmuckgestaltung wie der Glaskunst zu einem der gr&ouml;&szlig;ten K&uuml;nstler seiner Zeit. Mit seinem einzigartigen und unverwechselbaren Stil pr&auml;gte er die Epoche des Art nouveau und des Art d&eacute;co.<\/p>\n<h2>Die Anf&auml;nge<\/h2>\n<p>1876 trat Ren&eacute; Lalique eine Lehre bei Louis Aucoc, einem Pariser Juwelier, an. Nach einer Ausbildung an der &Eacute;cole des Arts d&eacute;coratifs in Paris und einem zweij&auml;hrigen Aufenthalt in England lie&szlig; er sich als selbstst&auml;ndiger Zeichner und Gestalter nieder und arbeitete f&uuml;r renommierte Schmuckfirmen wie Jacta, Boucheron, Cartier, Gariod usw. 1885 &uuml;bernahm er die Werkstatt des Juweliers Jules Destapes und startete damit seine Karriere als eigenst&auml;ndiger Schmuckk&uuml;nstler.<\/p>\n<h2>Erfinder des modernen Schmucks<\/h2>\n<h3><em>&nbsp;&bdquo;Die Suche nach dem Sch&ouml;nen ist wichtiger als eine Zurschaustellung von Luxus.&ldquo;<\/em><\/h3>\n<p>Horn, Elfenbein, Halbedelsteine, Email, Glas&nbsp;&#8230; &#8211; Ren&eacute; Lalique verwendete Materialien, die bis dahin nur selten f&uuml;r die Herstellung von Schmuck verwendet wurden. Seine Broschen, Anh&auml;nger und Halsketten geh&ouml;ren zu den typischsten Beispielen f&uuml;r den Art-nouveau-Stil. Emile Gall&eacute;, der ber&uuml;hmte franz&ouml;sische Glask&uuml;nstler, Keramiker und Kunsttischler, bezeichnete ihn als den <em>Erfinder des modernen Schmucks. <\/em><\/p>\n<h2>Die Inspirationsquellen<\/h2>\n<p>Frauengestalten, Fauna und Flora &ndash; mit diesen &bdquo;drei F&ldquo; lassen sich die Hauptinspirationsquellen Ren&eacute; Laliques zusammenfassen. So ist die Arbeit des K&uuml;nstlers von einer tiefen Bewunderung f&uuml;r den weiblichen K&ouml;rper gepr&auml;gt. Er sch&ouml;pfte seine Inspirationen ebenfalls in gro&szlig;em Ma&szlig;e aus der Natur, die er als Kind w&auml;hrend seiner Aufenthalte in der Champagne bei seinen Gro&szlig;eltern m&uuml;tterlicherseits ausgiebig beobachtet hatte.<\/p>\n<h2>Der Erfolg<\/h2>\n<p>Die avantgardistischen Schmuckst&uuml;cke Ren&eacute; Laliques fanden Anklang bei einer intellektuellen Elite. Zu seinen ber&uuml;hmtesten Kunden geh&ouml;rten die Schauspielerin Sarah Bernhardt und der Erd&ouml;lmagnat Calouste Gulbenkian. 1900 triumphierte Ren&eacute; Lalique bei der Weltausstellung in Paris, es ist der H&ouml;hepunkt seiner Karriere als Kreateur von Schmuck. Aber, wo der Erfolg ist, sind &ndash; sehr zum Missfallen Ren&eacute; Laliques &ndash; auch die Nachahmer nicht weit.<\/p>\n<h2>Ein Poet des Glases<\/h2>\n<p>Das Material Glas hatte Ren&eacute; Lalique bereits seit l&auml;ngerem fasziniert. 1907 lernte er den Parf&uuml;meur Fran&ccedil;ois Coty kennen. Von da an kreierte er f&uuml;r ihn und zahlreiche andere Parf&uuml;mhersteller Flakons, die speziell f&uuml;r bestimmte Duftkreationen gestaltet waren: So hatte das Beh&auml;ltnis nunmehr eine direkte symbolische Verbindung zu seinem Inhalt. 1913 erwarb Ren&eacute; Lalique die Glash&uuml;tte in Combs-la-Ville und entwickelte dort die Serienproduktion seiner Entw&uuml;rfe. Ziel war es, die Kosten zu senken und seine Kreationen f&uuml;r so viele Menschen wie m&ouml;glich erschwinglich zu machen.<\/p>\n<h2>Gr&uuml;ndung der Verrerie d&rsquo;Alsace<\/h2>\n<p>1921 beschloss Ren&eacute; Lalique, in Wingen-sur-Moder eine neue Manufaktur zu errichten. Die Wahl fiel auf die n&ouml;rdlichen Vogesen, weil Lalique wusste, dass dort qualifizierte Glasmacher zu finden waren. Gleichzeitig nutzte er die finanziellen Anreize, die die franz&ouml;sische Regierung nach dem Ersten Weltkrieg bereitstellte. Die &bdquo;Verrerie d&rsquo;Alsace&ldquo; spezialisierte sich auf die gehobene Tischkultur. Es wurden zahlreiche Glasserien entwickelt und in die ganze Welt verkauft.<\/p>\n<h2>Ein ausgesprochen vielseitiger K&uuml;nstler<\/h2>\n<p>Danach bet&auml;tigte sich Ren&eacute; Lalique in unterschiedlichen Gestaltungsbereichen. Sein Beitrag zur Exposition des Arts d&eacute;coratifs et industriels modernes im Jahr 1925 mit seinem Brunnen <em>Les sources de France<\/em> war eine Demonstration seines architektonischen K&ouml;nnens. Gro&szlig;e Bekanntheit erlangten ebenfalls die von ihm in den 1920er Jahren entworfenen K&uuml;hlerfiguren f&uuml;r Automobile.<\/p>\n<p>Ren&eacute; Lalique war ein echter Ausnahmek&uuml;nstler und ein kluger Unternehmer, dem es gelang, stets mit seiner Zeit zu gehen und so sein Unternehmen weiterzuentwickeln. Er starb am 1. Mai 1945. Sein k&uuml;nstlerisches Erbe und sein Name genie&szlig;en noch heute weltweites Renommee.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 1860 in A&yuml; in der Champagne geborene Ren&eacute; Lalique wurde sowohl auf dem Gebiet der Schmuckgestaltung wie der Glaskunst zu einem der gr&ouml;&szlig;ten K&uuml;nstler seiner Zeit. 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